PV-Technologie

Ein Photovoltaik-Solarmodul konvertiert Sonnenstrahlen in elektrische Energie.


Es besteht aus mehreren hintereinander angeschlossenen Solarzellen, die in der Regel zwischen Glas oder Kunststoffscheiben eingebettet sind, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Mehrere Solarzellen werden zu größeren Einheiten, den sogenannten Modulen, zusammengefasst. Ein Aluminiumrahmen umschließt das Modul und ermöglicht somit auch die Montage auf einem Dach oder einem Trägergestell. Für eine Photovoltaik-Anlage werden normalerweise zahlreiche Solarmodule zu einem String in Reihe geschaltet, um dann an einen Wechselrichter angeschlossen zu werden. Die Leistungsgarantien unserer Module betragen zur Zeit 25 Jahre.

Werden mehrere Module in einer Reihe betrieben, so muss parallel zu jedem Modul eine Diode geschaltet werden. Die Freilaufdiode ist an den Anschlussklemmen jedes Moduls geschaltet, so dass sie im normalen Betriebszustand (Modul liefert Strom) in Sperrrichtung gepolt ist. Wenn das Modul durch Verschattung oder durch einen Defekt keinen Strom liefert, würde sich die Spannung an den Klemmen umpolen und das Modul beschädigen, zumindest jedoch die Leistung der in Reihe geschalteten Module einer Kette verringern. Durch die Freilaufdiode wird die Verpolung verhindert.

 

Es gibt verschiedene Bauformen von Solarmodulen mit den folgenden Arten von Solarzellen:

Dünnschicht-Solarmodule auf Cadmium-Tellurid-Basis
Dünnschicht-Solarmodule auf Siliziumbasis - amorphes und monokristallines Silizium
Dünnschicht-Solarmodule mit einer Schicht aus Kupfer, Indium und Selen
Dünnschicht-Solarmodule auf Siliziumbasis - amorphes Silizium
polykristalline Solarmodule mit einer glitzernden Kristallstruktur
monokristalline Solarmodule mit einer einheitlichen Zelloberfläche

 

 

 

 

 

 

 

      

                                          Strom ins Netz

Wie kommt der Strom ins Netz?

Photovoltaikmodule produzieren Gleichstrom. Deshalb schickt man den Gleichstrom zunächst in einen Wechselrichter. Dieser wandelt den Gleichstrom je nach länderspezifischen Vorgaben in Wechselstrom um. In Deutschland liegt dieser mit einer Frequenz von 50 Hertz bei einer Spannung von 230 Volt (sogenannter Hausstrom). Andere Spannungen und Frequenzen sind möglich. Vom Wechselrichterausgang wird dann eine Leitung direkt zu dem Einspeisezähler gelegt. Dieser misst die Strommenge, die Sie gegen Vergütung (EEG) in das Stromnetz einspeisen. Der normale Verbrauchszähler bleibt bestehen, wie gehabt.