Was ist ein Wechselrichter?
Ein Wechselrichter, auch Inverter genannt, ist ein elektrisches Gerät, das Gleichstrom in Wechselstrom, bzw. Gleichspannung in Wechselspannung umwandelt.
Inverter werden nicht nur in der Photovoltaik eingesetzt, sondern sind auch bei der UVS (Unterbrechungsfreien Stromversorgung), als Komponente eines Frequenzumrichters, in Kraftfahrzeugen für den Anschluss an den Zigarettenanzünder und in Form eines Resonanzwandlers in Leuchtstofflampen von großer Bedeutung.
Zwei Arten von Wechselrichtern
Es gibt zwei Arten von Wechselrichtern: Die Selbstgeführten und die Fremdgeführten.
Die Selbstgeführten können unabhängig vom Stromnetz ihre Arbeit ausführen und somit ein sogenanntes Inselnetz aufbauen. Diese Art von Invertern wird in Berghütten, für mobile Geräte, für Wohnmobile und in ähnlichen Bereichen eingesetzt, wo es keine Netzanbindung gibt.
Fremdgeführte Wechselrichter benötigen eine feste Wechselspannung um zu funktionieren. Sie werden zur Netzkopplung von Windkraftanlagen, zur Energierückgewinnung (Bremsenergienutzung) und an einspeisefähigen Photovoltaikanlagen genutzt.
Wie funktioniert ein Wechselrichter bei Photovoltaikanlagen?
Nur anhand eines Inverters kann der produzierte Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, da Gleichstrom produziert wird und dieser erst in Wechselstrom umgewandelt werden muss.
Um aus Gleichstrom Wechselstrom zu machen, schaltet der Wechselrichter den Gleichstrom periodisch an und aus. Somit bringt man den Gleichstrom dazu, kontinuierlich seine Richtung zu verändern.
In der Photovoltaik werden verschiedene Arten von Wechselrichtern eingesetzt. Es gibt die Modul- Strangwechsel- und die Zentralwechselrichter.